Das Schulgebäude als „Inbegriff der Nicht-Nachhaltigkeit“: Bildung für nachhaltige Entwicklung im schulischen Raum

Autor/innen

  • Johanna Weselek Pädagogische Hochschule Heidelberg

DOI:

https://doi.org/10.17883/pa-ho-2023-01-04

Schlagworte:

Bildung für nachhaltige Entwicklung, schulischer Raum, qualitativ-rekonstruktive Forschung, Whole Institution Approach

Abstract

In dem Beitrag werden raumsoziologische Perspektiven mit der Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung verbunden. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern das Schulgebäude als schulischer Raum die Handlungsmöglichkeiten der Lehrkräften im Hinblick auf die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen beeinflussen. Kern des Beitrags sind ausgewählte Ergebnisse einer qualitativ-rekonstruktiven Studie, für die 20 Gruppendiskussionen mit Lehrkräften geführt und die mit Hilfe der dokumentarischen Methode analysiert wurden. Es zeigt sich, dass der schulische Raum von den Lehrkräften entweder als sehr förderlich oder als hemmend für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen wahrgenommen wird. Die Ergebnisse werden abschließend hinsichtlich transformatorischer Bildungsprozess und in Bezug auf einen Whole-Institution-Approach diskutiert.

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Veröffentlicht

2023-07-05

Zitationsvorschlag

Weselek, J. (2023). Das Schulgebäude als „Inbegriff der Nicht-Nachhaltigkeit“: Bildung für nachhaltige Entwicklung im schulischen Raum. Pädagogische Horizonte, 7(1), 25–38. https://doi.org/10.17883/pa-ho-2023-01-04