Mathekonferenzen in der Hochschullehre
DOI:
https://doi.org/10.17883/pa-ho-2026-01-02Schlagwörter:
Mathekonferenz, Diagnosekompetenz, Sprachbildung, halbschriftliche Addition, Lehramtsstudium PrimarstufeAbstract
Der Beitrag beschreibt den Einsatz der Mathekonferenz als hochschuldidaktisches Format zur Förderung professioneller Lehrkompetenz im Lehramtsstudium Primarstufe. Ausgehend von der halbschriftlichen Addition erfahren Studierende einen Perspektivwechsel: Sie analysieren Kinderlösungen, reflektieren über mathematische Sprache und erproben Gesprächsführung. Die Kombination mit der Methode Think-Pair-Share unterstützt Diagnosefähigkeit, Sprachbildung und kommunikative Handlungskompetenz. Im Zentrum steht die Frage, welche Lerngelegenheiten die Mathekonferenz als kommunikatives Format in der Hochschullehre eröffnet und inwiefern daraus Impulse für professionelle Wahrnehmung, Diagnose und sprachsensibles Handeln sowie Perspektiven entstehen können, die über die Mathematik hinausweisen. Der Beitrag zeigt Transferpotenziale und benennt ein Forschungsdesiderat.
Downloads
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Copyright (c) 2026 Magdalena Denk

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.
Pädagogische Horizonte · Pedagogical Horizons